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Der Wirt aus dem Odenwald
und sein Faß!

Nibelungenlied, Heimatlied Nibelungenland Odenwald..................

Text: Karl Peter Sattler; Noten und Musik: Albert Gölz.

1.
Der Wirt hat eine junge Magd, die ist so lieb und schön,
er hat sich oft im stillen dacht, auf die würd ich schon stehn.
Er hät sie auch ganz gern verführt, doch Sie hat sich gewehrt,
Sie wäre eine brave Dirn, sich so was nicht gehört.
2.
Der Wirt hat auch im Keller stehn, ein Fass mit gutem Wein,
hat jeden Tag ein wenig g`fehlt, wenn er wollt schenken ein.
Die Wirtin denkt es wär Ihr Mann, der Mann denkt s´wär sei Frau,
Sie habens alle zwei gedacht, doch keiner wust´s genau.
3.
Der Wirt der kommt ganz unverhoft, in seinen Keller rein,
da trifft er unten seine Magd, die schenkt den Wein sich ein.
So sagt der Wirt Du bist der Dieb, Du trinkst den Wein mir aus,
wenn ich das meiner Fau erzähl, die jagt Dich aus dem Haus.
4.
Die Magd die denkt was mach ich nur, dass er der Frau nichts sagt,
ich hab das nämlich gar nicht gern, werd ich vom Hof verjagt.
Sie sagt zu Ihm Verführer Du, dann soll es halt so sein,
komm her zu mir und küss mich nur, ich bin auf ewig Dein.
5.
Der Wirt, der bleibt mit seiner Magd, im Keller zwei drei Stund,
da schreit die Frau von oben her, ach Mann treibs nicht so bunt.
Der Wirt der ruft ich weiß genau, ich hab das Loch entdeckt,
ich hab´s gesucht und bin sehr froh, es war sehr gut versteckt.
6.
Verstopf es gut, die Wirtin ruft`s, bist ein gescheiter Mann,
ja liebe Frau ruft da der Wirt, ich stopf so gut ich kann.
Ich stopf noch eine kurze Zeit, dann komm ich wieder raus,
das Faß ist wieder dicht gemacht, es läuft kein Wein mehr aus.


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